Beikost

Es erscheint sinnvoll Beikost erst nach den ersten Zähnchen anzubieten. Normalerweise also im Alter von 6 bis 9 Monaten (vorher allerdings nicht schädlich; wird allerdings nicht bzw. schlecht verdaut).

In einigen Ländern wird Beikost erst ab 12 Monate gegeben. Dies hängt mit den Gegebenheiten vor Ort zusammen. Die Mutter wirkt bei der Nahrungsaufnahme als Filter. Insbesonder Frauen in ungünstiger Umgebung stillen sehr lang, z.B. Dalit Kaste in Indien. Dort wird erst im zweiten Lebensjahr Beikost verwendet. Bei einigen Stämmen in Südamerika erhalten Kinder bereits ab 3 Monaten eine Beikost. Es gibt hier keine biologisch feststehenden Regeln sondern lediglich Gewohnheiten der Völker.

Die Beikost wird dem Kind in der Regel mit einem Löffel (Europa), mit Stäbchen (Asien) bzw. auch nur mit der Hand (Afrika) zugeführt. Je weniger eine Kultur sich von der Natur entfernt hat desto weniger hat sie Angst Speisen anzufassen.


Eine Methode bei welcher das Kind einfach die Sachen zu sich nimmt für die es sich entscheidet.

Ab 6 Monaten kann Nahrung (vorzugsweise Gemüse, Obst) in handlichen Stückchen angeboten werden. Es müssen dem Kind nicht gerade Weintrauben vorgsetzt werden an denen es im schlimmsten Fall ersticken kann. Ich sehe allerdings auch kein Problem ein Kind mal zu füttern. Dies gibt einen verstärkten Bezug zu den Menschen in seiner Familie bzw. Umgebung. Man sollte Kindern auch Freiräume ermöglichen aber dabei nicht dogmatisch werden.

selbst bereitete Babynahrung

Man kann Babykost auch selbst bereiten. Ein praktisches Büchlein hierzu gibt es von

  • Petra Kühne, Säuglingsernährung - Stillen u. vegetarische Beikost - Arbeitskreis f. Ernährungsforschung

zu beziehen z.B. über www.amazon.de

Es ist nicht nötig die Nahrung vorher zu sterilisieren. Auch das Wasser musss nicht grundsätzlich abgekocht werden. Ihr Kind ist auch nicht steril !- dies sollte auch so bleiben -