Was ist Misteltherapie?

Das Präparat wird aus der weißbeerigen Mistel gewonnen und als Injektion oder Infusion verabreicht. Die Wahl des jeweiligen Mistelpräparates ist abhängig von den Symptomen - denn: Misteln der unterschiedlichen Wirtsbäume weisen Unterschiede in der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe auf.

Was bewirkt die Misteltherapie?

Mistelextrakt bewirkt im Organismus eine leichte Entzündung. Fieberreaktionen können auftreten und sind erwünscht. Der Körper wird durchwärmt und die Abwehr aktiviert.

Wer braucht die Misteltherapie?

Der Extrakt reduziert den Einsatz nebenwirkungsreicher Schmerzmittel, stellt den natürlichen Schlafrhythmus wieder her, steigert den Appetit und reguliert die Körpertemperatur. Antriebslosigkeit und Müdigkeit werden nachhaltig gebessert. Das allgemeine Wohlbefinden und die Stimmung wird durch die Misteltherapie gehoben. Die körpereigenen Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Die Mistel wirkt dem Tumorwachstum entgegen.

Auf welche Krankheit wirkt die Misteltherapie?

Mistelextrakte werden seit etwa 85 Jahren vorwiegend in der Krebstherapie eingesetzt. Heute gehören Mistelpräparate zu den meist verordneten Arzneimitteln in der komplementären Krebstherapie und sind damit zu einer biologischen Standardtherapie in der Onkologie geworden.

Wie erfolgt die Behandlung?

Die Misteltherapie ist eine individuelle Therapie - es gibt dafür kein Schema, das für alle Patienten gleichermaßen gültig ist.

Mistelextrakte werden meist unter die Haut gespritzt. Die Therapie besteht immer in einer Einleitungsphase, um die Verträglichkeit zu testen, die richtige Dosis und das passende Präparat zu finden. Anschließend erfolgt die zyklische Erhaltungstherapie über mehrere Monate oder Jahre. Eine Misteltherapie sollte stets von Ärzten bzw. anderen Heilkundigen durchgeführt werden.

Was müssen Sie noch wissen?

Die Misteltherapie erfordert viel Erfahrung, Intuition und Fingerspitzengefühl des Therapeuten. Sie kann auch vor und während einer Chemo- oder Strahlentherapie erfolgen. Dies ist sogar sinnvoll, weil die Misteltherapie die Nebenwirkungen dieser Behandlungsverfahren mildern kann. Bei hochgradigen malignen Tumoren bzw. Tumoren mit Metastasierung ist die Misteltherapie eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Die BKK Securvita erstattet die Misteltherapie bei der Diagnose "Tumorerkrankung" unabhängig vom Tumorstatdium.

www.misteltherapie.de                    weitere Information zur Misteltherapie