Schwangerschaft

Ich empfehle auf keinen Fall die "Pille" zu nehmen. Auch von Spiralen rate ich meinen Patientinnen dringend ab. Mit lady-comp.de oder cyclotest.de stehen Ihnen gute alternative Testmethoden für die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage zur Verfügung.

Erstes Trimenon

Das erste Trimenon ist oft mit Unwohlsein für die Mutter verbunden: Morgendliches Übelsein, Schwindel, Abneigung gegen Nahrung, leichte Depressionen, Stimmung ist wenig ausgeglichen und wechselhaft. Empfindlich gegen äußere Sinneseinflüsse (z.B. Gerüche). Auch kann sich das Kind in dieser Phase gegen seine geplante Geburt entscheiden. 

Aus anthroposophischer Sicht überlässt die Mutter einen Teil ihres Körpers als Wohnstätte für ihr Kind. Es findet ein "Ringen" statt zwischen der Mutter und dem neuen Menschen. Beide müssen sich arrangieren. So ist die Symptomatik aus diesem "Ringen" heraus zu erklären. Natürliches (bioidentisches) Progesteron kann in dieser Phase nützlich sein.

Zweites Trimenon

Dieser Zeitraum ist ausgeglichen. Mutter und Kind haben sich arrangiert. Jetzt ist es Zeit hineinzuhören. Ein harmonisches Umfeld ist anzustreben. Oft entsteht für die Mütter bereits in dieser Zeit eine Vorstellung für den Namen des Kindes. Die Verbindung zur Natur sollte gesucht werden. Meditationen sind sinnvoll. Das Betrachten von Madonnenbildern, z.B. die Sixtinische Madonna von Raphael wirken sich positiv aus.

Drittes Trimenon

Jetzt überwiegt die Schwere. Noch dient dem Kind die Eihülle als Schutz. Nach der Geburt ist das Kind direkt den kosmischen Kräften ausgesetzt. Manchmal kann es in dieser Phase auch zu einer Frühgeburt kommen.

Geburt

Nach der Geburt bedarf das Kind der Nähe seiner Mutter und darf nicht von ihr getrennt werden. Nähres dazu finden Sie unter dem Stichwort "attachment parenting" in Büchern und Internet. Kinder sind Traglinge; Familienbett und keine schicke Wiege im separaten Raum mit diversen Kindermöbeln etc.; sie brauchen die volle Liebe und somit Aufmerksamkeit von Mutter und Vater und auch der Geschwister.

Eigentlich ist dies leicht nachzuvollziehen. Das Kind befindet sich im Bauch der Mutter und ist somit auf das Engste mit ihr verbunden. Plötzlich befindet es sich außerhalb. Das vertraute Umfeld ist weg. Wenn es nun irgendwo abgelegt wird ist es so wie wenn man uns mitten in der Wüste aussetzte. Wir fänden dies sicherlich auch nicht so gut. Auch ist es wichtig sich zu Hause wie immer zu bewegen. Geräusche signalisieren dem Kind, dass es nicht alleine ist. Man muss nicht auf Zehenspitzen laufen.

Wird das Kind zu schnell von der Mutter getrennt, so werden folgende Störungen geschildert: Niedrigere Körpertemperatur, niedrigere Blutzuckerspiegel, häufigeres Schreien, höhere Stresshormonspiegel, weniger Schlaf, mehr Probleme beim Stillen, reduzierte Aufnahme von Muttermilch, schlechtere motorische Kontrolle und die Entstehung von Ängsten.

Auch das Abnabeln muss nicht sofort geschehen. Manchmal ist es sinnvoll die Nabelschnur zunächst zu belassen. Fragen Sie Ihre Hebamme!

Ängste sollten nicht am Anfang des Lebens stehen.

Schwangerschaftsbetreuung und VorSORGE (warum eigentlich Sorge?) geht natürlich bei der Hebamme. Erstattungsfähig durch alle Kassen. Schwangerschaft ist keine Krankheit. Daher sollte der erste Gang stets zur Hebamme erfolgen. Warst Du schon bei Deiner Hebamme?

Eine Auswahl mir bekannter Hebammen:

HilkeSimon

Ann Loos

ellisonntag@googlemail.com            Eleonore Sonntag

Geburshaus Hannover

Geburtshaus, Braunschweig

Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, Berlin

Website zu unassisted childbirth:

 Laura Kaplan Shanley