K i n d e r

  • Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder. Dante Alighieri (1265-1321)

Geburt 

Die Anthroposophie ist ein Weg um "das Geistige des Menschen mit dem Geistigen des Kosmos" zu verbinden. Hierbei wird von einem ewigen geistigen Kern ausgegangen, den Rudof Steiner als das "Ich" bezeichnet hat. Dieses Ich verkörpert (inkarniert) sich, durchläuft eine Entwicklung auf dem "Erdenplan" und geht dann wieder zurück in die geistige Welt.

Kinder kann man daher nicht machen, man kann sie lediglich empfangen!

Im Waldorfkindergarten wird am Geburtstag die Geschichte von dem Kind erzählt, das begleitet von seinem Engel über den Regenbogen zu seinen Eltern und Geschwistern kommt und sich sehr darauf freut mit ihnen sein zu dürfen. Schaut man in die Augen eines kleinen Kindes, so kann man noch die Nähe zu der geistigen Welt spüren, die das Kind erst vor kurzem verlassen hat.

Im wahrsten Sinne "armselig" ist dagegen die Vorstellung der Materialisten, die ein Kind doch eher als Produkt seiner Gene verstehen. Das Kind wird so auf einen kleinen Fleischklumpen reduziert, aber damit kann man standardisiert arbeiten und den Fleischklumpen betrachten, messen, wiegen etc.. 

Der Kern-Physiker Hans-Peter Dürr (1929 - 2014) sagte einmal: "ich habe 50 Jahre lang versucht herauszufinden was Materie ist, jetzt weiß ich, es gibt keine Materie." Es ist sehr schwer zwischen Illusion und Realiät zu unterscheiden, auch wenn man meint, dass die Dinge banal seien. Das Einzig Reale sind Kinder. Insofern ist "Kinderreichtum" der einzige Reichtum zu dem es ein Mensch bringen kann (dies beinhaltet auch die Möglichkeit einer Adoption).